Julische Alpen vom Mangart aus
Julische Alpen vom Mangart ausFoto: Christian Mehlführer, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

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Reiseplan 2026 · Fassung 2

Slowenien, Kärnten und das Salzburger Land mit dem Wohnmobil

25. August bis 3. September 2026 · 9 Nächte · rund 1.027 km

Was schon gebucht ist

PlatzZeitraumStatusNummer
Camping Mauterndorf / Auszeit XL
Markt 416, 5570 Mauterndorf
25.08.2026 – 26.08.2026gebucht–
Camping Šobec
Šobčeva cesta 25, 4248 Lesce
26.08.2026 – 29.08.2026gebucht–
Camp Liza
Vodenca 4, 5230 Bovec
29.08.2026 – 31.08.2026gebucht–
Ljubljana Resort Hotel & Camping
Dunajska cesta 270, 1000 Ljubljana
31.08.2026 – 01.09.2026gebucht–
Camping Brunner am See
Glanzerstraße 108, 9873 Döbriach am Millstätter See
01.09.2026 – 03.09.2026gebucht–

Buchungsstand: 03.09.2026

Reisegruppe: Heinrich, Katharina, Samuel (10) · Fahrzeug: Sunlight A68 Alkoven, Planungsmaße 7,00 m lang, 3,30 m hoch, 2,50 m breit mit Spiegeln, 3.500 kg · Route: Rundkurs ab Bad Wimsbach-Neydharting · Stand: 23. August 2026, alle Fahrzeiten und Wetterwerte an diesem Tag neu geholt

Das ist die gekürzte Fassung. Die Heimfahrt ist von Sonntag, 6. September, auf Donnerstag, 3. September vorgezogen; das Saalachtal entfällt. Was sich im Einzelnen geändert hat, steht am Ende des Dokuments.


Die Route auf einen Blick

Tag Datum Von → Nach km Am Steuer Übernachtung Status
1 Di 25.08. Bad Wimsbach → Mauterndorf, mit Liechtensteinklamm 229 3:36 Camping Mauterndorf gebucht
2 Mi 26.08. Mauterndorf → Lesce bei Bled 137 2:04 Camping Šobec gebucht
3 Do 27.08. Standort Bled – – Camping Šobec –
4 Fr 28.08. Standort Bled – – Camping Šobec –
5 Sa 29.08. Lesce → Bovec 108 1:51 Camp Liza gebucht
6 So 30.08. Standort Soča-Tal – – Camp Liza –
7 Mo 31.08. Bovec → Ljubljana 151 2:20 Ljubljana Resort gebucht
8 Di 01.09. Ljubljana → Döbriach 150 2:22 Camping Brunner gebucht
9 Mi 02.09. Standort Millstätter See – – Camping Brunner –
10 Do 03.09. Döbriach → Bad Wimsbach, mit Burg Hohenwerfen und Mondsee 252 3:54 Heimkehr –

Wie die Fahrzeiten zustande kommen — und warum hier nur eine Zahl steht. Die Spalte „Am Steuer” ist die reine Fahrzeit ohne jede Pause. Sie entsteht aus Routing × 1,25; die 25 Prozent sind ein Planungspuffer für Steigungen, Ortsdurchfahrten und das trägere Beschleunigen mit 3,5 Tonnen — keine gemessene Größe eures Fahrzeugs. Pausen sind hier bewusst nicht eingerechnet, sie stehen im nächsten Abschnitt einzeln, damit man sieht, wie lange man am Stück sitzt.

Am Dienstag durchgerechnet: OSRM nennt für die 229 Kilometer über die Klamm 2:52, mal 1,25 sind 3:36 am Steuer. Ohne den Abstecher zur Liechtensteinklamm wären es 196 Kilometer, OSRM 2:20, also 2:55 am Steuer. Der Umweg kostet damit 33 Kilometer und 41 Minuten.

Stoppt am Dienstag einmal mit — dann wissen wir, ob 25 Prozent für euren Sunlight passen oder ob 15 reichen. Bei 15 Prozent wäre der Dienstag 3:18 statt 3:36 am Steuer.

Basis ist OSRM, alle Abschnitte neu abgerufen am 23.08.2026.

Für Samuel: wie lange wirklich gefahren wird

Samuel mag lange Fahrten nicht, deshalb steht die Zahl, auf die es ankommt, ganz vorne: wie lange sitzt man am Stück im Auto, ohne auszusteigen. Die Spalte „Am Steuer” oben ist die reine Fahrzeit ohne jede Pause. Hier steht, wie sie sich aufteilt.

Tag Am Steuer Längstes Stück ohne Aussteigen Wo die Pause liegt
Di 25.08. 3:36 2:18 — dann Klamm Liechtensteinklamm, 3 Stunden; danach nur noch 1:18
Mi 26.08. 2:04 1:02 Rastplatz vor oder nach dem Karawankentunnel
Sa 29.08. 1:51 0:55 Kranjska Gora, vor dem Predelpass
Mo 31.08. 2:20 1:10 auf halber Strecke Richtung Ljubljana
Di 01.09. 2:22 1:11 Rastplatz nach dem Karawankentunnel oder in Villach
Do 03.09. 3:54 1:50 — dann Burg Burg Hohenwerfen 2 Stunden, dann Mondsee 1,5 bis 2 Stunden; danach nur noch 0:59

Das Versprechen an Samuel: Wenn ihr die Pausen macht, die im Plan stehen, ist kein Stück länger als 1:11 — außer einmal 2:18 am Dienstag und einmal 1:50 am Donnerstag, und beide enden direkt vor etwas, das Spaß macht.

An vier von zehn Tagen wird gar nicht gefahren. An den Standorttagen in Bled, im Soča-Tal und am Millstätter See bleibt das Wohnmobil stehen.

Wenn das lange Stück am Dienstag trotzdem stört: Es lässt sich halbieren, mit einem Stopp bei Golling oder Werfen — dann sind es zweimal rund 1:10 statt einmal 2:18, und der Tag wird eine halbe Stunde länger.


Warum diese Reihenfolge

Der Rundkurs läuft im Uhrzeigersinn: hinunter über die Tauern und den Karawankentunnel in die Julischen Alpen, westwärts ins Soča-Tal, über Ljubljana zurück nach Kärnten — und von dort auf einer einzigen, gut geteilten Etappe nach Hause. Kein Fahrtag ist ein Vier-Stunden-Stück am Stück: Die Anreise ist auf zwei Tage geteilt, der Heimreisetag bekommt zwei Stopps, die selbst Programm sind. Dazwischen liegen Etappen zwischen 108 und 151 Kilometern.

Warum die Reise am Dienstag beginnt: Auf Wunsch der Familie wird die Anreise geteilt. Statt gut 300 Kilometer am Stück gibt es am Dienstag, 25. August eine Zwischennacht im Salzburger Lungau — mit der Liechtensteinklamm als Stopp unterwegs, die ohnehin an der A10 liegt. Am Mittwoch bleiben dann nur noch gut zwei Stunden bis Bled, und der Nachmittag gehört schon dem See.

Warum die Adria nicht dabei ist: Piran und die slowenische Küste sind aus dem Plan genommen — die Ecke kommt im Herbst von Umag aus dran, gemeinsam mit Ida.

Warum Ljubljana in der Mitte liegt: Ohne den Küstenabstecher ist die Stadt der natürliche Zwischenhalt zwischen Soča-Tal und Kärnten. Der 31. August ist dafür der beste Tag der ganzen Reise — die slowenischen Schulferien enden an diesem Tag, ab dem 1. September ist das Land spürbar leerer. Die Prognose gibt für diesen Tag 27 Grad und 14 Prozent Regenwahrscheinlichkeit.

Warum die Heimfahrt am Donnerstag zwei Stopps hat: 252 Kilometer sind die längste Etappe der Reise. Direkt gefahren wären es 246 Kilometer und 3:40 am Steuer — mit Burg Hohenwerfen und Mondsee dazwischen sind es nur 6 Kilometer und 14 Minuten mehr, und das längste Stück am Stück schrumpft von 3:40 auf 1:50. Der Umweg ist praktisch gratis; das ist der Grund, warum er im Plan steht.


Was sich Samuel und Katharina gewünscht haben

Diese Fassung ist nach den Rückmeldungen der beiden umgebaut. Was gewünscht war, steht hier — und was daraus im Plan geworden ist.

Wunsch Im Plan
Dienstag losfahren, eine Zwischennacht Etappe 1: Liechtensteinklamm und Camping Mauterndorf
Burg Bled gesetzt, Donnerstag oder Freitag
Vintgar-Klamm gesetzt, im Zeitfenster 25.08.–07.09. täglich 7:00–17:30
Keine Seerunde gestrichen — der Sechs-Kilometer-Rundweg steht nicht im Plan
Nicht nach Bohinj gestrichen, samt Savica-Wasserfall und Mostnica-Klamm
Velika korita gesetzt, und dort liegt zugleich die einzige amtlich ausgewiesene Badezone der Soča
Kein Familien-Rafting gestrichen, spart 165 €
Nicht auf den Vršič gestrichen, der Gratisbus steht nicht im Programm
Tolminer Klammen gesetzt, Katharinas Tag im Soča-Tal
In der Soča baden eigener Abschnitt mit Badestelle, Wassertemperatur und Uhrzeit
Burg mit Standseilbahn gesetzt, Ljubljana am 31. August
Im Millstätter See baden gesetzt, dazu das Strandbad Millstatt mit Zehn-Meter-Turm
Keine vier Stunden Fahrt am Stück eingehalten: das längste Stück ohne Aussteigen ist 2:18, sonst nirgends über 1:11
So viel Klamm wandern wie möglich fünf Klammen und Schluchten stehen fest im Plan, eine sechste als Zugabe

Die Klamm-Bilanz: Liechtensteinklamm am Anreisetag · Vintgar und Pokljuška soteska bei Bled · Velika korita und Tolminer Klammen im Soča-Tal · dazu die Dovžanova soteska bei Tržič, falls die Lust reicht. Mit dem Wegfall des Saalachtals fallen Vorderkaserklamm, Seisenbergklamm, Lamprechtshöhle und Kitzlochklamm weg — die vier waren die Zugabe, die Kernwünsche sind vollständig drin.


Verfügbarkeit und Buchung

Alle neun Nächte sind gebucht. Es ist nichts mehr zu reservieren. Eine Buchung ist die Verfügbarkeit — deshalb wurde für diese Plätze nichts neu abgefragt.

Platz Zeitraum Status Kategorie Kontakt
Camping Mauterndorf gebucht 25.–26.08. gebucht Stellplatz Kat. 2, 90 m² +43 6472 72023
Camping Šobec, Lesce 26.–29.08. gebucht Comfort, 100–130 m² +386 4 53 53 705
Camp Liza, Bovec 29.–31.08. gebucht Wohnmobil, Längenklasse 7 m +386 70 615 4009
Ljubljana Resort gebucht 31.08.–01.09. gebucht Zone A, Camper mit Strom und Wasser +386 1 568 39 13
Camping Brunner 01.–03.09. gebucht L-Extraplatz, max. 7,5 m +43 4246 7189
Falkensteiner Camping Grubhof 03.–06.09. entfällt — muss abgesagt werden – siehe unten

Das Einzige, was jetzt zu tun ist: Grubhof absagen

Ob der Grubhof überhaupt gebucht ist, weiß dieser Plan nicht. Falls ja, ist die Absage die dringendste Aufgabe dieser Woche — und zwar wegen der Stornostaffel:

Nicht in diesem Lauf gemacht: Es wurde nichts abgesagt, nichts abgeschickt, kein Formular ausgefüllt. Die Absage macht Heinrich selbst.


Wetter: die echte Prognose für diese zehn Tage

Die Reise beginnt übermorgen, deshalb stehen hier keine Klimawerte, sondern die Prognose vom 23. August 2026. Die ersten Tage sind belastbar, alles ab dem 31. August ist Tendenz.

Die Werte in der folgenden Tabelle stehen nicht mehr so in der Fassung: sie werden täglich neu geholt. Stand: 3. September 2026, 06:15 Uhr, für einen Tag ab heute; frühere Tage stehen unverändert mit der Prognose vom 23. August 2026 da. Gemessen wird jeweils an der Station des Tages, die Ortsspalte nennt weiter den Plan. Die Sätze davor und darunter stammen aus der Planung und werden nicht automatisch nachgezogen — ändert sich die Lage wesentlich, kommt eine Wetterwarnung per Mail.

Tag Ort Höchst Tiefst Regen Lage
Di 25.08. Mauterndorf 15,7 °C 11,2 °C 3,8 mm, 75 % Regen
Mi 26.08. Lesce / Bled 23,5 °C 13,2 °C 0,0 mm, 8 % trocken
Do 27.08. Lesce / Bled 25,6 °C 15,2 °C 0,0 mm, 3 % trocken
Fr 28.08. Lesce / Bled 27,1 °C 18,2 °C 0,0 mm, 33 % trocken
Sa 29.08. Bovec 22,2 °C 17,4 °C 18,9 mm, 63 % Gewitter
So 30.08. Bovec 24,0 °C 18,0 °C 0,8 mm, 62 % wechselhaft
Mo 31.08. Ljubljana 27,0 °C 15,6 °C 1,5 mm, 14 % trocken
Di 01.09. Döbriach 20,7 °C 14,1 °C 29,1 mm, 59 % Schauer
Mi 02.09. Döbriach 20,5 °C 11,3 °C 0,0 mm, 63 % heiter bis bewölkt
Do 03.09. Werfen / Mondsee 26,3 °C 13,3 °C 0,0 mm, 3 % heiter bis bewölkt

Wetterdaten: Open-Meteo.com, CC BY 4.0

Was daraus für die Planung folgt — vier Punkte:

  1. Der Anreisetag ist der kälteste und nasseste der Reise. 15,7 Grad und 75 Prozent Regenwahrscheinlichkeit im Lungau. Das ist kein Problem für die Liechtensteinklamm — sie ist bei Regen begehbar und führt dann mehr Wasser —, aber es ist ein Argument für warme Sachen und Regenjacken griffbereit im Fahrerhaus, nicht im Heckstauraum. Und das Schwimmbad am Camping Mauterndorf ist im Preis enthalten und beheizt.
  2. Die drei Tage in Bled sind das Schönwetterfenster der Reise: trocken, bis 27 Grad. Vintgar, Burg und Baden am Platz gehören dorthin — nicht aufschieben.
  3. Der Samstag im Soča-Tal ist der Problemtag: 18,9 Millimeter und Gewitter. Das trifft genau den Anreisetag über den Predel. Früh fahren, Gewitter kommen am Nachmittag. Für den Nachmittag ist das Kobarid-Museum die richtige Antwort, nicht die Klamm.
  4. Der 1. September nach Kärnten ist der zweite nasse Tag — 29 Millimeter. Die KärntenTherme in Warmbad-Villach liegt genau auf dieser Strecke. Der 2. September ist dagegen trocken, und der Millstätter See hatte am 21. August noch 24,8 Grad. Der Badetag steht also, auch wenn die Luft nur 20 Grad hat.

Höhenlage mitdenken: In Mauterndorf (1.100 m) fällt die Nacht auf 8 bis 11 Grad, in Bled und im Soča-Tal auf 13 bis 18, in Kärnten auf 11 bis 14. Das Fahrzeug ist winterfest, Samuel braucht trotzdem eine warme Decke für die erste Nacht.

Vor jedem Ausflugstag neu abrufen. Die Werte für den 2. und 3. September stammen aus dem elften Prognosetag und werden sich noch verschieben.


Wenn das Wetter nicht mitspielt

Fünf Ziele tragen auch bei Dauerregen — und nach der Prognose oben werden mindestens zwei davon gebraucht:

Dazu auf der Kärnten-Etappe die Schaubergwerke Terra Mystica in Bad Bleiberg.

Die „Wir fahren weiter”-Option gibt es diesmal nicht — der Plan hat keine Schönwetter-Fluchtrichtung, seit die Küste draußen ist. Dafür liegt der letzte Standort so, dass ein vorzeitiger Abbruch nur einen halben Tag Fahrt bedeutet.


Etappe 1 — Bad Wimsbach in den Lungau, mit der ersten Klamm

Die Liechtensteinklamm bei St. Johann im Pongau
Die Liechtensteinklamm bei St. Johann im PongauFoto: Nxr-at, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Dienstag, 25. August · 229 km · am Steuer 3:36 · längstes Stück 2:18 · dazu drei Stunden Klamm

Die Fahrt

L1309 auf die A1 Richtung Salzburg, bei Salzburg auf die A10 Tauernautobahn. Abfahrt St. Johann im Pongau, 5,4 Kilometer zur Liechtensteinklamm. Danach zurück auf die A10, durch den Tauerntunnel, Abfahrt St. Michael im Lungau und 11,8 Kilometer nach Mauterndorf.

Der Abstecher kostet fast nichts. Gegenüber der Direktfahrt sind es 33 Kilometer und 41 Minuten mehr — dafür ist eine ganze Klamm im Programm und die Anreise geteilt.

Liechtensteinklamm — 3 Stunden mit Parkplatzweg. Eine der tiefsten und längsten Klammen der Alpen, seit dem Umbau mit der Helix-Wendeltreppe im Talschluss. Weg rund einen Kilometer, etwa 440 Stufen hinein und ebenso viele heraus, rund 100 Höhenmeter. 7. Mai bis 30. September täglich 9 bis 18 Uhr. Eintritt 16,00 € für Erwachsene, 9,00 € für alle unter 18 → 41,00 € zu dritt; ein Familienticket gibt es nicht. Bei Regen begehbar — bei starkem Regen führt sie sogar mehr Wasser, und genau das ist am Dienstag zu erwarten. Parken: sechs kostenlose Pkw-Parkplätze und ein Busparkplatz, 500 bis 800 Meter vom Eingang; bis zur Kassa darf nicht gefahren werden. Der eingangsnächste Platz ist in der Hochsaison schnell voll — vor 10 Uhr da sein. Dass ein Busplatz existiert, spricht für sieben Meter, ausdrücklich geregelt ist es nicht.

Maut auf dieser Etappe: Tauern- und Katschbergtunnel sind ein gemeinsamer Sondermaut-Abschnitt zwischen Flachau und Rennweg, 15,00 € Einzelfahrt — den zahlt ihr hier nur bis zur Abfahrt St. Michael, also einmal. Dazu die österreichische Vignette.

Baustelle: Auf der A10 zwischen Eben und Flachau wird bis 2027 im Gegenverkehr gefahren, an der Mautstelle St. Michael gilt bis 2029 eine provisorische Spurführung. Die Breitenbeschränkungen liegen bei 4,10 bis 4,25 Meter und sind bei 2,50 Meter kein Hindernis, verlangen aber konzentriertes Fahren. Meldung aus der Regionalpresse, nicht von der ASFINAG — vor der Abfahrt gegenprüfen.

Übernachtung: Camping Mauterndorf

Platz Camping Mauterndorf / Auszeit XL, Markt 416, 5570 Mauterndorf
GPS 47.14278, 13.66556
Verfügbarkeit gebucht — die offene Frage der letzten Fassung ist damit erledigt
Preis 74,70 € für eine Nacht nach der Preisliste vom 23.08.2026: 2 × 15,00 € Erwachsene, 11,50 € Kind, 16,00 € Stellplatz Kat. 2 (90 m²), 8,00 € Strompauschale, 2 × 2,50 € Ortstaxe, 2 × 2,10 € Infrastruktur. Sommer-Hauptsaison (04.07.–13.09.2026). Maßgeblich ist die Buchungsbestätigung
Was den Abend rettet Schwimmbad mit Liegewiese und Wellnessbereich sind im Campingpreis enthalten — bei 15 Grad und Regen nach dreieinhalb Stunden Fahrt genau das Richtige. Dazu Gastronomie am Platz und die Burg Mauterndorf im Ort
Saison 365 Tage geöffnet, Check-in Camping ab 13:00, Check-out bis 11:00
Maximallänge nicht belegt — der Platz kategorisiert nur nach Fläche (70/90/100 m²)
Quelle Preisliste, abgerufen 23.08.2026

Etappe 2 — Lungau nach Lesce bei Bled

Bleder See mit Insel und Kirche
Bleder See mit Insel und KircheFoto: Jakub Hałun, CC BY 4.0, Wikimedia Commons

Mittwoch, 26. August · 137 km · am Steuer 2:04 · längstes Stück 1:02 mit einer Pause

Die Fahrt

Zurück auf die A10 bei St. Michael, durch den Katschbergtunnel nach Süden, bei Villach auf die A11 und durch den Karawankentunnel nach Slowenien, dann A2 bis zur Ausfahrt Lesce-Bled. Durchgehend Autobahn, keine Passstraße. Die niedrigste Durchfahrtshöhe sind die 4,00 Meter im Karawankentunnel — bei 3,30 Meter Fahrzeughöhe 70 Zentimeter Reserve.

Maut: Katschbergtunnel-Abschnitt 15,00 €, Karawankentunnel Richtung Süden 9,00 €. Dazu die slowenische e-Vignette (siehe „Unterwegs”).

Der wichtigste Zeithinweis: Der Karawankentunnel fährt seit 18. März 2026 durch die neue Röhre, aber weiterhin einspurig im Gegenverkehr — die alte wird bis Sommer 2029 saniert. Der ÖAMTC meldete am 25. Juli 2026 samstags gegen 10 Uhr über eine Stunde Verzögerung und sieben Kilometer Rückstau Richtung Süden. Der Mittwoch ist ein günstiger Wochentag; trotzdem früh los und den Tunnel vor 9 Uhr passieren. Bei Abfahrt 8:30 in Mauterndorf seid ihr gegen 11:00 am Platz.

An der Mautstelle die richtige Spur nehmen: Die ganz rechte GO-Spur ist für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen per Fahrverbot gesperrt, die grüne Spur ganz links nur für Fahrzeuge ohne Anhänger. Für uns gilt die Mitte oder die grüne Spur.

Versorgungsstopp: Diesel kostet in Slowenien 1,753 € je Liter (Preisobergrenze ab 11.08.2026, abseits der Autobahn) gegenüber 2,043 € im österreichischen Schnitt (17.08.2026). Das sind 29 Cent Unterschied — also mit möglichst leerem Tank nach Slowenien und dort volltanken, aber nicht an der Autobahn: Autobahntankstellen sind von der slowenischen Preisregelung ausgenommen.

Übernachtung: Camping Šobec gebucht

Die Sava bei Šobec
Die Sava bei ŠobecFoto: Grega Pirc, CC BY 3.0, Wikimedia Commons
Platz Camping Šobec, Šobčeva cesta 25, 4248 Lesce
GPS 46.354889, 14.1481157 — neu belegt am 23.08.2026
Verfügbarkeit gebucht für 26.–29.08.
Art Großer Familien-Campingplatz auf einer Halbinsel in der Sava Dolinka, 4 km von Bled
Preis Comfort-Zone: (31,00 € Stellplatz + 2 × 27,50 € + 19,00 € Kind) × 3 Nächte + 18,75 € Kurtaxe + 4,50 € Anmeldung = 338,25 €
Ausstattung Comfort 100–130 m², CEE-Stecker, Frischwasser und Grauwasser am Platz, Strom im Preis enthalten (16 A). In der Standard-Zone gibt es nur Schuko — Adapter mitnehmen oder Comfort nutzen
Baden Eigener Badesee mit Strandbar und ein natürlicher Flussstrand an der Sava. Der Betreiber schreibt selbst, dass man in beidem schwimmen kann, der Fluss sei „viel kälter”. Dazu Spielplätze, Tennis, Minigolf, Volleyball, Radverleih
Nach Bled 4 km — „45 Minuten zu Fuß oder 20 bis 25 Minuten mit dem Rad” laut Platz; in der Hochsaison fährt zusätzlich ein Touristenbus ab Campingplatz. Lesce mit Bahnhof und Supermärkten liegt 2 km entfernt
Maximallänge nicht belegt — der Platz nennt nur Flächen. Bei 100–130 m² in der Comfort-Zone sind 7,00 m praktisch unkritisch
Saison Betreiber: 04.04.–11.10.2026; camping.info nennt 01.04.–01.10. · Check-in 12:00–23:00, Check-out 8:00–12:00
Quelle Kontaktseite und camping.info, abgerufen 23.08.2026; Preise und Zonen aus der Fassung vom 01.08.2026

Vor Ort in Bled

Burg Bled über dem Felsen
Burg Bled über dem FelsenFoto: Iva Balk, gemeinfrei (CC0), Wikimedia Commons
Klamm Vintgar bei Bled
Klamm Vintgar bei BledFoto: ivabalk, gemeinfrei (CC0), Wikimedia Commons
Blick von der Mala Osojnica auf den See
Blick von der Mala Osojnica auf den SeeFoto: Meiko21, CC BY 3.0, Wikimedia Commons

Zwei Dinge sind gesetzt, zwei sind gestrichen. Gesetzt sind die Vintgar-Klamm und die Burg. Gestrichen sind die Runde um den See und Bohinj — beides steht auf ausdrücklichen Wunsch nicht im Programm, samt Savica-Wasserfall und Mostnica-Klamm.

Diese drei Tage sind das Schönwetterfenster der Reise — trocken, bis 27 Grad. Was draußen stattfinden soll, findet hier statt.

Vintgar-Klamm — mit dem Fahrzeug oder per Shuttle, 3 Stunden. 1.600 Meter Steganlage, Durchgang 45 Minuten, am Ende der Šum-Wasserfall — der einzige Flusswasserfall des Nationalparks, und er ist im Ticket enthalten, weil die Klamm eine Einbahn ist und genau dort endet. Für Kinder gibt es das Programm „Otroški Vintgar”: ein Reisepass, 13 Abenteuerstationen und am Ende ein Buch. Euer Zeitfenster trifft es genau: vom 25. August bis 7. September täglich 7:00 bis 17:30. Eintritt 10 € für Erwachsene, 5 € für Kinder von 3 bis 15, Parken 5 € → 30 € zu dritt inklusive Parkplatz; Audioguide und E-Shuttle sind enthalten. Ticketzahl begrenzt, Kauf nur online oder am Zentralparkplatz, am Eingang gibt es keine Tickets. Zwischen 10 und 13 Uhr am vollsten, also früh hin — um 7 Uhr geöffnet ist ein Geschenk. Bei Regen offen, gesperrt nur bei Extremwetter. Ob der Zentralparkplatz ein 7-Meter-Fahrzeug aufnimmt, ist weiterhin nicht belegt — die sichere Variante ist der Shuttle ab Busbahnhof Bled.

Burg Bled — mit dem Fahrzeug oder zu Fuß, 1,5 bis 2 Stunden. Älteste erhaltene Burg Sloweniens, April bis Oktober 8 bis 20 Uhr. Eintritt 19 € für Erwachsene, ein Kind bis 14 Jahre in Begleitung zweier Erwachsener ist frei — für euch also 38 €. Parkplatz „Blejski grad 2”, Rečiška cesta 2, ist ausdrücklich für Wohnmobile freigegeben, 3 € je angefangene Stunde, 550 Meter Fußweg. Der burgnahe Parkplatz 1 ist nur für Pkw.

Pokljuška soteska — die zweite Klamm, und sie kostet nichts. Neun Kilometer von Bled, Zufahrt bis ans Straßenende im Weiler Krnica. Eintritt frei, keine Öffnungszeiten — freies Gelände. Der Hauptweg misst 2 Kilometer und dauert eine Stunde, die Galerien beginnen schon 20 Gehminuten ab Parkplatz: Holzstege von 1930 unter einer 24 Meter hohen Naturbrücke, dazu ein 22 Meter hoher Wasserfall und die Höhle Pokljuška luknja. Als Achterrunde 4 Kilometer, 200 Höhenmeter, 1,5 Stunden. Bei Regen ausdrücklich nicht: Der Nationalpark rät bei schlechtem Wetter wegen Steinschlag ab und empfiehlt einen Helm. Parkplatz für sieben Meter nicht belegt — TNP-Info +386 4 578 02 00.

Ojstrica und Mala Osojnica — fußläufig ab Velika Zaka, 1,5 bis 2 Stunden. 2,4 Kilometer, 246 Höhenmeter, höchster Punkt 678 Meter, Stahltreppen und Handläufe an den Steilstücken. Der Aussichtspunkt über dem See, ohne dass man den See umrunden muss.

Dovžanova soteska bei Tržič — die dritte Klamm, falls die Lust reicht. Rund 30 Kilometer, Naturdenkmal in den Karawanken, Lehrpfad kostenlos, Parken im Weiler Čadovlje. Das Ausstellungszentrum RIS Dolina kostet 5 € für Erwachsene und 3 € ermäßigt, Mai bis September aber nur Samstag, Sonntag und feiertags 11 bis 18 Uhr. Der eigentliche Engstellenabschnitt ist nur 150 Meter lang. Achtung: Die Variante Bencetova pot ist steil, mit Stahlstufen und Drahtseilen — das ist nicht der Familienweg. TPIC Tržič +386 4 59 71 536.

Baden gibt es am Platz. Šobec hat einen eigenen Badesee mit Strandbar und einen Flussstrand an der Sava Dolinka — kein Weg, kein Eintritt, keine Parkplatzfrage. Der Fluss ist deutlich kälter als der See.


Etappe 3 — Lesce nach Bovec

Die türkise Soča bei Žaga
Die türkise Soča bei ŽagaFoto: Krzysztof Golik, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Samstag, 29. August · 108 km · am Steuer 1:51 · längstes Stück 0:55, wenn ihr in Kranjska Gora aussteigt

Die Fahrt

Über die 209 auf die A2 bis Kranjska Gora und Rateče, über die Grenze bei Fusine, in Italien auf die SS54 über den Predilpass (1.156 m), dann hinunter nach Log pod Mangartom und auf der 203 nach Bovec.

Achtung, Gewitterlage. Für diesen Samstag stehen 18,9 Millimeter Niederschlag und Gewitter in der Prognose — der nasseste Tag der Reise. Fahrt früh, Gewitter kommen im Gebirge am Nachmittag. Der Predel ist auch nass fahrbar, der Vršič wäre es nicht.

Nicht über den Vršič. Das ist die klarste Empfehlung dieses Plans, und sie kostet praktisch nichts: Der Predel ist etwas länger und trotzdem schneller. Der Vršič hat 50 Kehren — 24 auf der Nord-, 26 auf der Südseite —, bis zu 15 Prozent Steigung, und die Kehren der Nordseite sind mit Kopfsteinpflaster aus dem Ersten Weltkrieg belegt, das bei Nässe rutscht. Für einen 7-Meter-Alkoven mit Handschaltung ist die Kombination aus schlechtem Grip beim Anfahren bergauf und Dauerbremsung bergab die denkbar schlechteste — bei Gewitterregen erst recht. Der Predel dagegen hat fünf Kehren insgesamt, durchschnittlich 5 bis 6,6 Prozent Steigung, ist breit ausgebaut und Standardroute für Wohnmobile. Auch der slowenische Automobilclub AMZS schickt den Transitverkehr zwischen Kranjska Gora und Bovec über den Predel.

Der Vršič ist auf Wunsch draußen. Samuel will ausdrücklich nicht hin, also steht er nicht im Programm — der Vollständigkeit halber trotzdem: Vom 1. Juni bis 30. September fährt ein kostenloser Bus zwischen Kranjska Gora, Vršič und Bovec, bis 31. August stündlich in beide Richtungen. Seit 15. Juni 2026 gilt am Pass ein neues Verkehrsregime mit Schranken; die Durchfahrt bleibt kostenlos, aber am Pass kann 2026 nicht geparkt werden.

Eine Unsicherheit, die vorab zu klären ist: Auf der italienischen Seite liegt an der SS54 zwischen Cave del Predil und dem Pass ein kurzer Tunnel, dessen Durchfahrtshöhe nicht belegt ist. Bei 3,30 Meter Planungshöhe vor der Abfahrt prüfen. Notfallalternative ohne jeden Pass: Tarvis, A23 nach Udine, Cividale, Robič — passfrei, aber rund 150 Kilometer und mit italienischer Autobahnmaut.

Übernachtung: Camp Liza gebucht

Platz Camp Liza, Vodenca 4, 5230 Bovec
GPS 46.33208, 13.57496
Verfügbarkeit gebucht für 29.–31.08.
Art Campingplatz, 2 km vom Zentrum Bovec, an der Koritnica
Preis 20 €/Erwachsener, 15 €/Kind (7–14 J.), Strom und Kurtaxe zusätzlich → rund 65,00 € pro Nacht, 130,00 € für 2 Nächte
Ausstattung 16 A, Frischwasser, Abwasser und Chemie-WC-Entsorgung in den Zonen 1–4, beheizte Sanitäranlagen mit 20 Einzelwaschkabinen, Waschmaschine, Trockner und Geschirrspüler (Token 5/5/2 €), WLAN gratis
Maximallänge Längenklassen bis 6 / 7 / 8 / 10 m — 7,00 m fällt sauber in eine bestehende Klasse. Stellplätze 40–90 m²
Platz und Zufahrt Zonen 5 und 6 liegen direkt an der Koritnica, dort muss das Fahrzeug aber 80–120 m entfernt parken → für uns kommen Zonen 1–4 infrage, die Strom, Wasser und Entsorgung haben. Zufahrt schmal und mit Gefälle; Nutzerberichte melden „steil hinunter, aber mit einem großen Camper machbar” — bei Regen mit Bedacht
Saison ganzjährig, Check-in 12–20 Uhr, Check-out 9–12 Uhr
Quelle camping.info, abgerufen 23.08.2026. Die Betreiber-Preisliste war am 23.08.2026 gesperrt (HTTP 403) — Preise, Längenklassen und Zonen stammen unverändert aus dem Abruf vom 29.07.2026

Vor Ort im Soča-Tal

Bovec vor der Bergkulisse
Bovec vor der BergkulisseFoto: Tiia Monto, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Wasserfall Boka über dem Soča-Tal
Wasserfall Boka über dem Soča-TalFoto: Tiia Monto, CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Die Schlucht Velika korita Soče
Die Schlucht Velika korita SočeFoto: Iswoar, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Gestrichen sind hier zwei Dinge: das Familien-Rafting, weil es zu dritt rund 165 € gekostet hätte, und der Vršič samt Gratisbus. Dafür stehen die Badestelle und die Tolminer Klammen im Mittelpunkt.

Die Wetterlage sortiert die zwei Tage: Samstag Gewitter, Sonntag 24 Grad mit wechselhafter Bewölkung. Also Samstagnachmittag das Kobarid-Museum, Sonntag die Velika korita und das Baden.

Velika korita — die große Soča-Schlucht, mit dem Fahrzeug, 2 Stunden. Elf Kilometer von Bovec Richtung Trenta, die Anfahrt nutzt nur den flachen Talteil. 750 Meter lang, bis 15 Meter tief, smaragdgrüne Gumpen. Und hier ist zugleich die einzige amtlich ausgewiesene Badezone der Soča: Der Nationalpark erlaubt das Baden stromabwärts vom Becken am unteren Ende der Velika korita bis zum Zufluss der Lepenka, vom 15. April bis 31. Oktober zwischen 9 und 18 Uhr. Das Befahren der Klamm selbst ist verboten. Zugang über die Abzweigung Richtung Lepena, über die Brücke, dort parken. Parkzone P07: 3,00 € je Stunde, 1. April bis 31. Oktober.

Baden in der Soča — was Samuel wissen muss. Das Wasser ist Gletscher- und Karstwasser, und die Messwerte sagen genau, wann es sich lohnt. Die ARSO-Station Log Čezsoški direkt bei Bovec zeigte in der letzten Juliwoche 2026 ein Minimum von 10,1 Grad frühmorgens und ein Maximum von 18,4 Grad am späten Nachmittag — der Tagesgang beträgt sechs bis acht Grad. Also nicht vormittags, sondern gegen 16 Uhr baden gehen. Die Tagestabelle lässt sich am Reisetag selbst abrufen — nach 19 Millimetern Regen am Samstag ist das Pflicht, Hochwasser verändert Temperatur und Strömung. Und bleibt im ruhigen Becken am unteren Ende der Schlucht.

Nadiža bei Podbela — der warme Fluss, 34 km, 42 Minuten. Wenn 18 Grad zu wenig sind: Die Nadiža erreicht im Sommer bis zu 20 Grad und gilt als der wärmste Fluss der Gegend. Vier offizielle Zugangsstellen — Robič, Podbela unterhalb der Brücke, die Napoleonbrücke bei Podbela und Logje. Kein Eintritt, nur Parkgebühr: 1,50 € je Stunde oder 10 € am Tag, geregelt vom 15. Juni bis 31. August täglich 9 bis 19 Uhr — euer Aufenthalt liegt genau darin. Parken ist nur an den geregelten Zugangsstellen erlaubt.

Tolminer Klammen — Katharinas Tag, 40 Kilometer, 1,5 bis 2 Stunden vor Ort. Zwei Kilometer Rundweg mit der Teufelsbrücke 60 Meter über der Schlucht, dem Bärenkopf und der Thermalquelle. Das Parken ist ausdrücklich gelöst: P1 an der Klamm ist nur für Pkw, P2 und P3 sind kostenlos und für Wohnmobile freigegeben, mit Shuttle oder 15 bis 30 Minuten Fußweg. Eintritt 12 € für Erwachsene, 6 € für Kinder von 6 bis 15 → 30 € zu dritt, bis 13. September täglich 8 bis 19 Uhr. Viele nasse Steinstufen, feste Schuhe nötig.

Kozjak-Wasserfall und historischer Rundweg Kobarid — halber bis ganzer Tag. 22 Kilometer talauswärts. Der Wasserfall liegt 30 Gehminuten von der Napoleonbrücke, 15 Meter hoch in einer Felskammer, Eintritt 4 € für Erwachsene und 2 € für Kinder unter 15, nur Bargeld. Der historische Rundweg misst 7,4 Kilometer bei 286 Höhenmetern und verbindet Wasserfall, Napoleonbrücke, italienisches Beinhaus und die spätantike Höhensiedlung Tonocov grad. Baden im Wasserfallbecken ist verboten.

Wo das Wohnmobil in Bovec stehen darf: Auf den kostenpflichtigen Parkflächen der Gemeinde gilt Stehen mit dem Wohnmobil nur als „notwendige Rast während der Fahrt”, höchstens 12 Stunden, und von 23 bis 8 Uhr ist es verboten. Der offizielle Wohnmobilstellplatz ist Dvor Bovec an der Kanin-Seilbahn: 1 € je Stunde, 10 € für 12 Stunden ohne Strom, 15 € mit Strom.


Etappe 4 — Bovec nach Ljubljana

Ljubljanas Altstadt an der Ljubljanica
Ljubljanas Altstadt an der LjubljanicaFoto: Palickap, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Montag, 31. August · 151 km · am Steuer 2:20 · längstes Stück 1:10 mit einer Pause

Die Fahrt

Auf der 203 durch das Soča-Tal talauswärts, über die 102 und 103 nach Nova Gorica, dann H4 durch das Vipava-Tal auf die A1 und bis zur nördlichen Umfahrung von Ljubljana, Abfahrt Bežigrad, Dunajska cesta nach Norden. Der Stadtkern wird nicht berührt.

Die Talstraßen im oberen Soča-Tal sind kurvig und streckenweise schmal, im August mit vielen Radfahrern und Kajak-Shuttles — die Zeit ist realistisch, nicht pessimistisch. Für den Panovec-Tunnel bei Nova Gorica ist keine Höhenangabe auffindbar; slowenische Staatsstraßentunnel liegen im Regelprofil, verifiziert ist es nicht.

Unterwegs mitzunehmen: Die Höhle von Postojna liegt direkt an der A1 und wäre ein Umweg von rund 25 Kilometern.

Ljubljana hat keine Umweltzone. Die europäische Referenzdatenbank urbanaccessregulations.eu führt für ganz Slowenien keine Low Emission Zone, sondern nur den Eintrag „Ljubljana – pedestrian”. Keine Plakette, keine Euro-Norm, keine Registrierung. Was es gibt, ist eine autofreie Altstadt von rund zehn Hektar — für ein Wohnmobil ohnehin kein Thema.

Übernachtung: Ljubljana Resort

Platz Ljubljana Resort Hotel & Camping, Dunajska cesta 270, 1000 Ljubljana
GPS 46.097538, 14.518768
Verfügbarkeit gebucht für 31.08.–01.09., Zone A
Art Campingplatz, vier Sterne, über 190 Stellplätze, direkt an der Sava
Preis 15,00 € Stellplatz plus 17,00 € je Person → 66,00 €, dazu Kurtaxe 7,83 € und einmalig 5,70 € Registrierung → rund 79,50 € für die Nacht
Ausstattung 16 A, Frischwasser- und Grauwasserentsorgung im Preis, Sanitärgebäude 2024 renoviert mit 20 Duschen, Waschmaschine, WLAN am Stellplatz kostenpflichtig (2 €/24 h), Spielplatz, Trampolin, Sportplatz, Schwimmbadkomplex Laguna am Gelände
Zone Zone A ist die richtige — am 23.08.2026 erneut belegt: „Premium pitches (50–100 m²) for motorhomes with onsite utilities”. Zone B nimmt alles, Zone C ist Zeltbereich
Maximallänge nicht belegt — die Buchungsmaschine nennt keine Längenbegrenzung je Zone. Der Maxi-Zuschlag greift laut Preisliste ab 8 m, wir liegen knapp darunter
Platz und Zufahrt keine Höhenschranke belegt. Einfahrt nur bis 23 Uhr, danach ist das Tor geschlossen (am 23.08.2026 bestätigt)
Saison und Zeiten Campingbetrieb April bis September · Rezeption 8:00–13:30 und 14:00–22:00 · Check-in 12:00–22:00, Check-out 8:00–12:00
Wichtig Wer bis 18 Uhr nicht angereist ist, kann die Reservierung verlieren — bei späterer Ankunft vorher anrufen
Quelle Betreiberseite, abgerufen 23.08.2026; Preise aus der Buchungsmaschine, Abruf 29.07.2026

Anbindung: Bushaltestelle 100 bis 200 Meter vom Platz, rund zehn Minuten ins Zentrum, Takt etwa 15 Minuten. Einzelfahrt 1,50 €, Umsteigen innerhalb von 90 Minuten frei, kein Bargeld im Bus — entweder Urbana-Karte (2 € Kartenpreis) oder kontaktlos mit Kreditkarte, dann allerdings ohne Gratis-Umstieg. Für zwei Hin- und Rückfahrten zu dritt rund 11 €. Leihräder am Platz, 12 € pro Tag.

Vor Ort in Ljubljana

Die Drachenbrücke
Die DrachenbrückeFoto: Thomas Ledl, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Dreibrücken mit Franziskanerkirche
Dreibrücken mit FranziskanerkircheFoto: Sieglinde Hankele, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Die Burg über der Stadt
Die Burg über der StadtFoto: Diego Delso, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Der Stadttag ist der Nachmittag des 31. August und der Vormittag des 1. September — Anreise gegen Mittag, Abfahrt nach Kärnten am nächsten Tag ohne Eile, weil die Etappe kurz ist. Der 31. August ist mit 27 Grad und 14 Prozent Regenwahrscheinlichkeit der beste Wettertag der Reise; der 1. September wird nass. Also alles Wichtige am Montagnachmittag und -abend erledigen.

Burg mit Standseilbahn — zu Fuß vom Zentrum, 2 bis 3 Stunden. Talstation Krekov trg, Auffahrt gut eine Minute. September: Standseilbahn 9 bis 22 Uhr, Burg 9 bis 20 Uhr. Der Spartipp: hinauf mit der Bahn, hinunter zu Fuß durch den Burgwald — dann reicht das Einfach-Familienticket für 7,90 € statt 15,00 € für die Retourfahrt.

Bootsfahrt auf der Ljubljanica — zu Fuß, 50 Minuten. Anlegestelle Breg 1 in der Altstadt. Erwachsene 16 €, Kinder von 6 bis 13 Jahren 9 € — für euch 41 €. Bei Regen fährt das überdachte Boot „Zala”. Die Abfahrtszeiten stehen nur im Buchungskalender — vorher online prüfen.

Drachenbrücke — zu Fuß, 20 Minuten, gratis. Das Wahrzeichen der Stadt, vier Kupferdrachen von 1901, Ljubljanas erstes Stahlbetonbauwerk. Wird von der Bootsfahrt unterquert.

Tivoli-Park — zu Fuß, 1 bis 2 Stunden, gratis. Waldlandschaftspark direkt an der Innenstadt, mit Aufstieg auf den Rožnik zwei bis drei Stunden. Guter Ausklang, bevor es zurück zum Platz geht.

Die Ljubljana Card rechnet sich für einen einzigen Tag zu dritt nicht: rund 108 € gegenüber etwa 67 € Einzelpreisen.


Etappe 5 — Ljubljana nach Kärnten

Der Millstätter See im Sommer
Der Millstätter See im SommerFoto: Joadl, CC BY-SA 3.0 AT, Wikimedia Commons

Dienstag, 1. September · 150 km · am Steuer 2:22 · längstes Stück 1:11 mit einer Pause

Die Fahrt

A2 Richtung Kranj und Jesenice, durch den Karawankentunnel nach Österreich, A11 und A10 an Villach vorbei — und dann weiter auf der A10 bis zur Abfahrt Spittal/Seeboden, von dort auf der B98 am Millstätter See entlang nach Döbriach.

Das ist bewusst nicht die kürzeste Strecke. OSRM biegt schon bei Feistritz an der Drau ab und schickt einen über den Glanz-Sattel: eine Landesstraße, die von 507 auf 856 Meter steigt, mit bis zu 13 Prozent auf längeren Abschnitten und drei Kehren über 60 Grad. Fahrbar, aber ohne jeden Gewinn. Die Variante über Spittal kostet 25 Kilometer und 34 Minuten am Steuer (28 Minuten Routing) und ist dafür fast durchgehend Autobahn und Bundesstraße. Beide Werte sind am 23.08.2026 neu gerechnet.

Zur Maut Richtung Norden: Die österreichische Streckenmaut für den Karawankentunnel gilt nur Richtung Süden; die Nordrichtung wird von der slowenischen DARS bemautet. Ob die slowenische e-Vignette das abdeckt oder an der Mautstelle separat zu zahlen ist, ließ sich nicht abschließend klären. Der Verordnungstext spricht dafür, dass für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen nur die zeitabhängige Maut gilt. Zur Sicherheit 9 Euro in Karte oder Bargeld bereithalten.

Nicht über Loibl- oder Wurzenpass. Der Loibl hat 17 Prozent Steigung, der Wurzen 18 bis 20 Prozent; für beide führen mehrere Quellen Fahrverbote oder ausdrückliche Warnungen für Wohnmobile an — die amtliche Grundlage konnte allerdings nicht gefunden werden. Unabhängig von der Rechtslage: Bei 3,5 Tonnen und Handschaltung sind das die Steigungen, bei denen Alkoven-Fahrer bergab die Bremsen überhitzen.

Der Tag wird nass — 29 Millimeter in der Prognose. Die KärntenTherme in Warmbad-Villach liegt direkt an der Strecke und ist die naheliegende Antwort auf einen verregneten Nachmittag.

Übernachtung: Camping Brunner am See

Platz Camping Brunner am See, Glanzerstraße 108, 9873 Döbriach am Millstätter See gebucht
GPS 46.76768, 13.64850
Verfügbarkeit gebucht für 01.–03.09., L-Extraplatz. Der Abreisetag ist unverändert der 3. September — die Umplanung ändert an dieser Buchung nichts
Art Campingplatz direkt am See mit eigenem Sandstrand und Badesteg
Preis 57,40 € pro Nacht auf dem L-Extraplatz inklusive Strom und Ortstaxe → 114,80 € für 2 Nächte
Ausstattung 6 A CEE inklusive, auf den 16-A-Plätzen 5 kWh pro Tag inklusive (Mehrverbrauch 0,94 €/kWh), Ver- und Entsorgung kostenlos bei Parkplatz P1 sowie Wasser- und Abwasseranschluss am Platz, beheizte barrierefreie Sanitärgebäude rund um die Uhr, Waschmaschine und Trockner, WLAN inklusive
Maximallänge belegt und entscheidend: M-Standardplatz unter 7,0 m, L-Extraplatz unter 7,5 m, XL unter 8,0 m. Mit exakt 7,00 m ist L die richtige Kategorie
Platz und Zufahrt L-Plätze 75–90 m², Gelände überwiegend eben, teils schattig, Zufahrt über die flache Glanzerstraße im Ortsgebiet
Saison und Zeiten ganzjährig geöffnet, Check-in 8 bis 18 Uhr (Stand 23.08.2026), Check-out 8–12 Uhr
Quelle Betreiberseite, abgerufen 23.08.2026. Die Preisliste 2026 ließ sich am 23.08.2026 nicht im Text auslesen (PDF); Preise und Längenklassen stammen aus dem Abruf vom 29.07.2026

Für den Abreisemorgen wichtig: Check-out bis 12 Uhr, Ver- und Entsorgung sind am Platz kostenlos. Vor der Heimfahrt beides erledigen — auf der Heimstrecke ist keine Entsorgung eingeplant.

Vor Ort am Millstätter See

Das Ostufer des Millstätter Sees
Das Ostufer des Millstätter SeesFoto: Naturpuur, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Der See von oben, mit der Millstätter Alpe
Der See von oben, mit der Millstätter AlpeFoto: Carsten Steger, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Das ist Samuels Badetag, und der See hält, was er verspricht. Der Millstätter See ist der wärmste der großen Kärntner Seen. Die offizielle Seetemperaturseite der Kärnten Werbung meldete am 21. August 2026 um 14:25 Uhr 24,8 Grad — abgerufen am 23.08.2026. Bis zum 2. September wird der Wert etwas fallen, aber das Baden steht. Die Luft hat an diesem Tag nur rund 20 Grad; das Wasser ist wärmer als die Luft, das ist für Samuel ein gutes Argument.

Camping Brunner hat eigenen Sandstrand mit Badesteg, das kostet nichts und ist null Meter entfernt. Bei 20 Grad Luft ist genau das die richtige Variante — kein Eintritt für einen halben Badetag.

Strandbad Millstatt — 12 km, und hier gibt es den Turm. Kärntens ältester Sprungturm von 1930, denkmalgeschützt, mit Plattformen in 3, 5 und 10 Metern, dazu eine kleine und eine große Wasserrutsche, 7.500 m² Naturbadestrand, Sandbereich, Beachvolleyball. Erwachsene 7,50 € Tageskarte, Kinder von 6 bis 13 Jahren 3,80 € → 18,80 € zu dritt; ab 16 Uhr die Hälfte, ab 18 Uhr freier Eintritt. Geöffnet „ab Juni täglich 9 bis 18 Uhr” — ob Anfang September noch offen ist, steht nicht da: +43 4766 2636-16.

Parkbad Döbriach — 2,3 km, das Bad ums Eck. 180 Meter Seeufer, 18.000 m² Liegewiese mit viel Baumschatten, großer Parkplatz, Pizzeria, Wassersportschule. Täglich 9 bis 19 Uhr bei Badewetter, Saison „Mitte/Ende Mai bis Mitte/Ende September” — das exakte Saisonende ist nicht veröffentlicht: +43 664 833 8752.

Der Spartipp, der 40 € wert sein kann: Die Millstätter See Inclusive Card ist bei teilnehmenden Unterkünften für die Dauer des Aufenthalts kostenlos enthalten und deckt den freien Eintritt in acht Strandbäder ab — darunter ausdrücklich das Parkbad Döbriach und das Strandbad Millstatt. Ob Camping Brunner Partnerbetrieb ist, steht nirgends — bei der Ankunft an der Rezeption fragen.

Kaninger Mühlenweg — mit dem Fahrzeug, halber Tag. Drei Kilometer Rundweg über sechs restaurierte Wassermühlen, 200 Höhenmeter, eine Stunde Gehzeit. Ausgangspunkt Türkhaus in Kaning auf 950 Metern mit Volkskundemuseum, Miniaturmühle, Brotbackofen, Kneippbecken und Spielplätzen, Parkplatz kostenlos. Ausdrücklich familiengeeignet. Ob die Serpentinenzufahrt für 7 Meter taugt, ist nicht belegt — vorher anrufen: +43 664 910 88 25.

Schifffahrt ab Döbriach — fußläufig, 1 bis 2,5 Stunden. Die Anlegestelle Döbriach/Glanz liegt beim Ferndorfer Strandbad, also im selben Ortsteil wie der Campingplatz. Der Herbstfahrplan gilt vom 31. August bis 4. Oktober täglich. Die Tarife ab Döbriach sind nicht belegt — an der Anlegestelle prüfen. Die stärkste Schlechtwetter-Alternative zum Baden, weil überdacht und fußläufig.

Granattor auf der Millstätter Alpe — ganzer Tag, nur mit Shuttle. Acht Kilometer, 400 bis 460 Höhenmeter, 3:15 bis 4 Stunden, mittel. Granat-Fundgebiet, was Kinder meist mehr interessiert als die Aussicht. Die Millstätter Almstraße ist für Wohnmobile ungeeignet — enge überhöhte Kehren, Schotter, Aufsetzgefahr. Also nicht hinauffahren, sondern das Nockmobil nehmen, das Anrufsammeltaxi der Region.


Etappe 6 — Heimfahrt über Werfen und den Mondsee

Burg Hohenwerfen über dem Salzachtal
Burg Hohenwerfen über dem SalzachtalFoto: Arne Müseler, CC BY-SA 3.0 DE, Wikimedia Commons

Donnerstag, 3. September · 252 km · am Steuer 3:54 · längstes Stück 1:50 · dazu zwei Stopps

Warum der Tag so aussieht

Das ist die längste Etappe der Reise und zugleich der Tag, an dem niemand mehr Lust auf Fahren hat. Deshalb ist er zerlegt. Die Direktfahrt Döbriach → Bad Wimsbach misst 246 Kilometer und 3:40 am Steuer — am Stück, ohne Grund auszusteigen. Mit Burg Hohenwerfen und Mondsee sind es 252 Kilometer und 3:54, also sechs Kilometer und vierzehn Minuten mehr, aufgeteilt in drei Stücke von 1:50, 1:05 und 0:59. Der Umweg kostet praktisch nichts, weil beide Ziele fast an der Strecke liegen.

Zeit Was
bis 9:00 Döbriach: Ver- und Entsorgung am Platz, Check-out bis 12:00 — aber früh losfahren
ab 9:00 Abfahrt, 1:50 am Steuer über die A10
ca. 10:50 Burg Hohenwerfen, Werfen — Führung und Greifvogel-Flugvorführung um 11:15
ca. 13:00 Weiterfahrt, 1:05 am Steuer
ca. 14:10 Mondsee — Alpenseebad oder Seepromenade, Mittagessen
ca. 16:00 Weiterfahrt, 0:59 am Steuer
ca. 17:00 Bad Wimsbach-Neydharting

Wer eine Stunde später losfährt, nimmt die 15:15-Flugvorführung und tauscht die Reihenfolge nicht — dann wird es zu Hause 19 Uhr. Die frühe Variante ist die bessere.

Die Fahrt

B98 von Döbriach nach Lendorf, auf die A10 Tauernautobahn nach Norden, durch Katschberg- und Tauerntunnel (15,00 € Sondermaut), weiter bis zur Ausfahrt Pfarrwerfen/Werfen, von dort rund 2 Kilometer zum Parkplatz der Burg. Danach zurück auf die A10 Richtung Salzburg, am Knoten Salzburg auf die A1 West Autobahn Richtung Wien, Ausfahrt Mondsee. Zum Schluss A1 weiter bis Steyrermühl/Laakirchen und über die L536 nach Bad Wimsbach.

Kein Meter Deutschland. Anders als die alte Heimfahrt über Lofer und das Kleine Deutsche Eck bleibt diese Strecke vollständig in Österreich — keine deutsche Umweltzone, keine Gewichtsbeschränkung bei Piding, keine zweite Rechtslage.

Maut an diesem Tag: Tauern- und Katschbergtunnel als gemeinsamer Sondermaut-Abschnitt, 15,00 €, plus die laufende Vignette. Sonst nichts.

Baustellen, Stand der letzten Prüfung: Auf der A10 zwischen Eben und Flachau wird bis 2027 im Gegenverkehr gefahren, an der Mautstelle St. Michael gilt bis 2029 eine provisorische Spurführung — mit Rückstau rechnen. Auf der A1 zwischen Wallersee und Salzburg Nord lief bis Mitte September eine Fahrbahnerneuerung mit 4,25 Meter Breitenbeschränkung. Bei 2,50 Meter Breite ist beides kein Hindernis, verlangt aber konzentriertes Fahren. Diese Meldungen stammen aus der Regionalpresse, nicht von der ASFINAG — am Vorabend gegenprüfen.

Die Ferienlage: In Oberösterreich und Salzburg dauern die Sommerferien bis 13. September, in Bayern bis 14. September. Ein Donnerstag ist trotzdem ein ruhiger Reisetag — der Rückreiseverkehr liegt am Wochenende. Das ist ein Nebeneffekt der Umplanung, der sich lohnt: Der ursprüngliche Heimreisetag wäre ein Sonntag gewesen.

Stopp 1: Burg Hohenwerfen

Die Burg über dem Werfener Talkessel
Die Burg über dem Werfener TalkesselFoto: Diego Delso, CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons
Der Mondsee mit der Drachenwand
Der Mondsee mit der DrachenwandFoto: TVB Mondsee - Irrsee, CC BY 2.0, Wikimedia Commons

Burg Hohenwerfen, Burgstraße 2, 5450 Werfen — 2 bis 2,5 Stunden, mit dem Fahrzeug direkt hin.

Lage 47.48272, 13.18821 · Karte · Abfahrt Pfarrwerfen/Werfen von Süden, rund 2 km zum Parkplatz
Öffnung September täglich 9:00 bis 17:00
Greifvogelschau 11:15 und 15:15 Uhr, Dauer rund 25 Minuten — der Grund, warum dieser Stopp im Plan steht
Eintritt All-Inclusive mit Aufzug: 20,90 € Erwachsene, 8,60 € Kinder 6–14 → 50,40 € zu dritt. All-Inclusive zu Fuß: 16,90 € und 6,10 € → 39,90 €. Enthalten sind Burgführung inkl. Glockenturm, Flugvorführung und die beiden Museen. Alles „ab”-Preise, der Endpreis entsteht im Buchungssystem
Parken kostenlos, ausdrücklich auch für Reisebusse. Damit ist es der einzige Stopp der Heimreise mit einer belastbaren Aussage für sieben Meter — eine ausdrückliche Wohnmobil-Regelung fehlt aber: +43 6468 76 03
Hinauf Schrägaufzug rund 90 Sekunden, oder zu Fuß über den Vogeltennweg, „ca. eine halbe Stunde”
Quelle Öffnungszeiten, Tickets, Anfahrt · abgerufen 23.08.2026

Nehmt den Aufzug. Zehn Euro Aufpreis zu dritt für eine halbe Stunde Bergaufweg am Ende einer Reise — an diesem Tag ist das gut angelegt. Der Rückweg zu Fuß ist die Sparvariante, aber nur bei trockenem Wetter zu empfehlen; die Burgseite rät bei Nässe ausdrücklich zu festem Schuhwerk.

Bei Regen funktioniert dieser Stopp trotzdem. Führung, Glockenturm und die beiden Museen sind im Gebäude; nur die Flugvorführung ist im Freien. Die Prognose für Werfen am 3. September nennt 17,5 Grad und 54 Prozent Regenwahrscheinlichkeit — Regenjacken für die 25 Minuten Flugvorführung mitnehmen, nicht im Wohnmobil lassen.

Tickets: online über tickets.burg-hohenwerfen.at, Restkarten vor Ort. Für einen Donnerstag im September ist Vorkauf nicht zwingend, schadet aber nicht.

Stopp 2: Mondsee

Alpenseebad Mondsee, Seebadstraße 3, 5310 Mondsee — 1,5 bis 2 Stunden, direkt an der Ausfahrt Mondsee Süd.

Lage 47.851456, 13.350111 · Karte
Saison 14. Mai bis 13. September 2026 — der 3. September liegt zehn Tage vor Schluss
Öffnung im September 10:00 bis 18:00 Uhr. Sprungturm und Rutschen sind ab 18:00 gesperrt
Was es gibt Sprungturm mit 5 und 3 Metern, zwei Rutschen (110 und 45 Meter), Kinderplanschbereich, Sandstrand, Beachvolleyball, Tischtennis, Buffet, rund 13.000 m² Liegewiese. Größte Freibadanlage im Salzkammergut. Keine Hunde
Eintritt [Preisstand 2025, für 2026 nicht belegt] Erwachsene 7,00 €, ab 13 Uhr 5,00 €, Kinder 6–15 Jahre 3,50 € → rund 17,50 € zu dritt, im Nachmittagstarif weniger. Die Preisseite der Gemeinde war am 23.08.2026 nicht erreichbar (HTTP 404)
Parken Kostenlose Parkplätze „Seebad, Seepromenade, Süd, Zentrum”; am Alpenseebad 231 Pkw- und 10 Busplätze. Der Parkplatz beim Spielplatz ist Kurzparkzone (1,00 € je 30 Minuten). Ob die kostenlosen Flächen ein 7-Meter-Fahrzeug aufnehmen, ist nicht belegt — im Zweifel die Busplätze ansteuern. Busparkplatz Franz-Kreutzberger-Straße: 20 € am Tag
Telefon +43 6232 2291
Quelle Marktgemeinde Mondsee, Parken in Mondsee · abgerufen 23.08.2026

Ehrlich zum Wetter: Für den 3. September stehen in Mondsee 18 Grad, kein Regen und 40 Prozent Regenwahrscheinlichkeit. Das ist kein sicherer Badetag. Deshalb ist dieser Stopp bewusst flexibel gehalten:

Der letzte Abschnitt

Von Mondsee sind es 60 Kilometer und 0:59 am Steuer bis nach Hause — A1 Richtung Wien, Abfahrt Steyrermühl/Laakirchen, L536. Die kürzeste und flachste Fahrt der ganzen Reise, und sie endet vor dem Abendessen.


Unterwegs: Recht und Verkehr

Österreich

Vignette — und hier hat die Umplanung etwas gespart. Ein Wohnmobil mit exakt 3.500 kg zGG fällt in die normale Kfz-Vignette bis 3,5 Tonnen, ohne eigene Wohnmobilklasse und ohne Höhenkriterium. Jahresvignette 106,80 €, Zwei-Monats-Vignette 32,00 €, Zehn-Tages-Vignette 12,80 €, Tagesvignette 9,60 €.

Die neue Rechnung: Österreichische Autobahn wird am 25. und 26. August gebraucht und dann wieder vom 1. bis 3. September. Die 10-Tages-Vignette gilt für zehn aufeinanderfolgende Kalendertage — mit Beginn am 25. August deckt sie den 25. August bis zum 3. September ab, also die Reise exakt und ohne einen Tag Rest. Das kostet 12,80 € statt der 32,00 €, mit denen die letzte Fassung für die längere Reise gerechnet hat.

Wichtig beim Kauf: Die Reise beginnt übermorgen. Beim Online-Kauf über den ASFINAG-Webshop gilt für die längeren Varianten eine Wartefrist von 18 Tagen; bei einem ÖAMTC-Stützpunkt gekauft, ist die digitale Vignette sofort gültig. Also nicht online bestellen, sondern beim ÖAMTC oder in einer Trafik holen. Die digitale Vignette ist kennzeichengebunden.

Sondermaut ist nie in der Vignette enthalten: A10 Tauern und Katschberg zusammen 15,00 € je Fahrt, A11 Karawankentunnel 9,00 € Richtung Süden. Auf unserer Route fallen dreimal 15,00 € für die A10 an — am 25. August, am 26. August und am 3. September — sowie 9,00 € für den Karawankentunnel Richtung Süden.

Umweltzonen sind für uns kein Thema. Die IG-L-Abgasplakettenverordnung betrifft ausschließlich Fahrzeuge der Klasse N, also Kastenwagen und Lkw. Ein Alkoven auf Jumper-Basis ist als M1 mit Sonderaufbau zugelassen und braucht keine Plakette. Relevanter sind die IG-L-Tempolimits, die bei hoher Belastung flexibel auf 100 geschaltet werden. Auf die Wechselverkehrszeichen achten, die Strafen beginnen bei 150 €.

Tempolimits bis 3,5 Tonnen: 50 im Ortsgebiet, 100 Freiland, 130 Autobahn — also wie ein Pkw.

Freistehen: Kärnten und Salzburg regeln es unterschiedlich. In Kärnten ist Campieren außerhalb bewilligter Campingplätze nach dem Naturschutzgesetz grundsätzlich verboten, ausdrücklich erlaubt bleibt das „kurzzeitige Abstellen von Wohnmobilen auf Parkplätzen”. In Naturschutzgebieten ist auch das Abstellen untersagt. In Salzburg gilt das Campingplatzgesetz: Wohnmobile sind ausdrücklich erfasst, ein landesweites Verbot gibt es aber nicht — es ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Entscheidend ist überall dieselbe Grenze: Sobald Tisch, Stühle, Markise, Auffahrkeile oder Hubstützen im Spiel sind, ist es Campieren und kein Parken mehr. Für diese Reise ohne praktische Bedeutung — alle neun Nächte sind auf Campingplätzen gebucht.

Slowenien

Die Vignettenklasse ist der Punkt, an dem viele Wohnmobilfahrer Geld verlieren. Die slowenische Mautverordnung (Uradni list RS 46/2025, Artikel 8) definiert Klasse 2A als „bivalna vozila und zweispurige Fahrzeuge mit einer Höhe über der ersten Achse bis 1,30 m”. Wohnmobile stehen dort als eigener Tatbestand, dem Höhenkriterium vorgelagert — die Höhe ist für ein zugelassenes Wohnmobil schlicht irrelevant. Unser Alkoven fällt also in 2A, nicht in 2B.

e-Vignette 2026 Klasse 2A (unser Fall) Klasse 2B
7 Tage 16,00 € 32,00 €
1 Monat 32,00 € 64,10 €
1 Jahr 117,50 € 235,00 €

Vorsicht bei den Fahrzeuglisten der Verkaufsstellen: Der ASFINAG-Mautshop führt den Citroën Jumper in seiner Liste für Klasse 2B. Diese Liste ordnet nach dem Basisfahrzeug und bildet die Sonderregel für Wohnmobile nicht ab. Maßgeblich ist die Zulassung als Wohnmobil — den Zulassungsschein mit der Aufbauart griffbereit halten.

Slowenien wird an sieben Tagen befahren (26.08. bis 01.09.). Eine 7-Tages-Vignette für 16,00 € deckt das ab, ohne einen Tag Puffer. Wer eine Verschiebung für möglich hält, nimmt die Monatsvignette für 32,00 € über evinjeta.dars.si. Bei wenigen Stunden Überschreitung greift die volle Strafe von 300 bis 800 €. Die Vignette ist rein digital und kennzeichengebunden, bis 30 Tage im Voraus mit frei wählbarem Startdatum kaufbar.

Umweltzone: keine. Weder ÖAMTC noch ADAC noch urbanaccessregulations.eu führen eine Low Emission Zone in Slowenien.

Freistehen ist ausnahmslos verboten. Übernachtet werden darf nur auf Campingplätzen und offiziellen Stellplätzen. Außerhalb von Nationalparks bis 500 €, innerhalb bis 1.000 €, im Triglav-Nationalpark 500 € pro Person, nicht pro Fahrzeug. In den Julischen Alpen patrouillieren Ranger gezielt an Passstraßen und Wanderparkplätzen.

In Bled darf nur auf ausgewiesenen Parkplätzen geparkt werden — für uns ohne Belang, wir stehen in Lesce. Tagsüber stehen der Zentralparkplatz (15 Wohnmobilplätze, 8 bis 20 Uhr, 3 €/h) und Blejski grad 2 (16 Plätze, 6 bis 22 Uhr, 3 €/h) zur Verfügung.

Tempolimits bis 3,5 Tonnen: 50 Ortsgebiet, 90 Freiland, 110 Schnellstraße, 130 Autobahn. Abblendlicht oder Tagfahrlicht sind ganzjährig auch tagsüber Pflicht. Alkoholgrenze 0,5 Promille.

Italien

Nur am 29. August, für den kurzen Abschnitt über den Predelpass zwischen Fusine und Log pod Mangartom. Keine Maut auf der SS54, keine Vignette, keine Umweltzone auf dieser Strecke. Tagfahrlicht ist außerorts Pflicht. Die einzige offene Frage ist die Durchfahrtshöhe des Tunnels zwischen Cave del Predil und dem Pass — siehe „Offene Punkte”.

Deutschland

Entfällt. Die neue Heimfahrt über die A10 und die A1 bleibt vollständig in Österreich. Das Kleine Deutsche Eck, die 3,5-Tonnen-Frage bei Piding und die deutsche Rechtslage sind mit dem Saalachtal aus dem Plan gefallen.

Gas

Österreichische 11-kg-Stahlflaschen entsprechen dem deutschen System, Anschluss W 21,8 × 1/14 Zoll Linksgewinde. Tauschen lässt sich in Slowenien nicht — dort gibt es eigene Tauschsysteme mit eigenen Flaschen. Befüllen ist dagegen möglich, etwa bei Plinarna Ljubljana, Plinarna Maribor, Internia in Ljubljana und Kozina.

Praktisch: Mit zwei vollen 11-kg-Flaschen starten und das Thema gar nicht aufkommen lassen. 22 Kilogramm reichen für zehn Sommertage mit großem Polster — auch wenn die erste Nacht mit 8 bis 11 Grad geheizt wird. Einen Adaptersatz trotzdem mitnehmen.

Ausrüstungspflicht

Warndreieck, Verbandszeug und Warnweste sind in allen drei Ländern Pflicht. Die Warnweste muss im Fahrgastraum griffbereit liegen, nicht im Heckstauraum. In Österreich ist nur die Weste für den Lenker vorgeschrieben, in Slowenien muss sie beim Verlassen des Fahrzeugs auf Autobahn und Schnellstraße getragen werden. Empfehlung: eine Warnweste pro Sitzplatz, alle im Fahrgastraum.


Saison: was offen ist und was voll wird

Die Ferienlage bestimmt, wie voll es wird. In Oberösterreich, Salzburg und Kärnten dauern die Sommerferien bis 13. September, in Bayern bis 14. September. Der einzige Entlastungseffekt in unserem Fenster ist der slowenische Schulbeginn am 1. September — ab da leeren sich Bled und Bovec spürbar von slowenischen Familien. Für den österreichischen Teil gilt das nicht: Der Millstätter See ist bis Mitte September in der Ferienzeit.

Was im Reisezeitraum knapp wird, schließt oder überlaufen ist:

Was durch die Kürzung an Saisonrisiko wegfällt: Die Almenwelt Lofer (Betrieb nur bis 14. September), das Steinbergbad mit unbelegtem Saisonende und die Bewirtschaftungsfrage der Schmidt-Zabierow-Hütte sind mit dem Saalachtal aus dem Plan verschwunden — drei offene Punkte weniger.

Wassertemperaturen: Millstätter See 24,8 °C, gemessen am 21.08.2026 (Kärnten Werbung) — der wärmste See der Reise. Bleder See im Spätsommer rund 20 Grad. Soča ist Gebirgswasser mit starkem Tagesgang, 10 bis 18 Grad je nach Uhrzeit. Mondsee: kein aktueller Messwert geholt, für Anfang September üblicherweise um 20 Grad — nicht belegt.


Was das kostet

Position Rechenweg Betrag
Diesel 1.027 km ÷ 100 × 11,5 l = 118 l × ca. 1,95 €/l Mischpreis 230 €
Camping Mauterndorf, 1 Nacht 74,70 € inkl. Strom, Ortstaxe und Infrastruktur 75 €
Camping Šobec, 3 Nächte Comfort-Zone inkl. Strom, Kurtaxe, Anmeldung 338 €
Camp Liza, 2 Nächte rund 65 € pro Nacht inkl. Strom und Kurtaxe 130 €
Ljubljana Resort, 1 Nacht 66,00 € plus Kurtaxe und Registrierung 80 €
Camping Brunner, 2 Nächte 57,40 € inkl. Ortstaxe, L-Extraplatz 115 €
Österreichische Vignette 10-Tages-Vignette, deckt 25.08.–03.09. exakt ab 13 €
Slowenische e-Vignette 7 Tage, Klasse 2A 16 €
Sondermaut A10 dreimal 15 €, Karawanken Süd 9 €, Nordrichtung 9 € vorsorglich 63 €
Verpflegung 30 €/Tag Selbstversorgung × 10 = 300 €, plus drei Restaurantbesuche 430 €
Aktivitäten und Eintritte Liechtensteinklamm 41, Vintgar 30, Burg Bled 38, Pokljuka 0, Tolminer Klammen 30, Kozjak 10, Nadiža-Parken 10, Ljubljana 67, Strandbad Millstatt 19, Burg Hohenwerfen 50, Alpenseebad Mondsee 18 315 €
Zwischensumme 1.805 €
Puffer 10 % 180 €
Gesamt rund 1.985 €

Das sind rund 435 € weniger als die 13-Tage-Fassung (2.420 €). Die Ersparnis kommt aus drei Nächten Grubhof (210 €), den Saalachtaler Eintritten (rund 115 €), drei Tagen Verpflegung (90 €) und der billigeren Vignettenlösung (19 €). Gegengerechnet ist ein deutlich höherer Dieselpreis: Die letzte Fassung rechnete mit 1,87 €/l, tatsächlich liegt Österreich am 17.08.2026 bei 2,043 €/l. Ohne diesen Anstieg wäre die Ersparnis um rund 20 € größer.

Nicht in dieser Summe enthalten: eine mögliche Stornogebühr für den Grubhof — bei 45 % auf drei Nächte Platin wären das nach der Kalkulation der letzten Fassung rund 87 €. Das ist die einzige Position, die durch schnelles Handeln noch kleiner werden kann.

Umgerechnet rund 199 € pro Tag für drei Personen, davon 82 € Übernachtung im Schnitt — weiter über dem gesetzten Rahmen von 70 € pro Nacht. Die Treiber sind unverändert Šobec mit 113 € und Ljubljana mit 80 €; beide sind gebucht, an beiden lässt sich nichts mehr drehen.

Wo sich jetzt noch sparen lässt:


Vorbereitung: was in den nächsten zwei Tagen zu tun ist

Was Bis wann
Camping Grubhof absagen, falls gebucht — schriftlich an , dazu Anruf +43 6588 8237-0. Jeder Tag kostet Geld, ab 27. August greift die nächste Stornostufe heute
Österreichische 10-Tages-Vignette beim ÖAMTC-Stützpunkt oder in der Trafik kaufen — dort sofort gültig, Beginn 25. August bis 25. August früh
Slowenische e-Vignette Klasse 2A, 7 Tage über evinjeta.dars.si kaufen, Startdatum 26. August bis 26. August
Vintgar-Klamm: Zeitfenster-Tickets online buchen — für den 27. oder 28. August, beides Schönwettertage heute oder morgen
Durchfahrtshöhe des Tunnels an der SS54 (Cave del Predil → Predelpass) klären vor dem 29. August
ASFINAG-Baustellenlage A10 und A1 gegenprüfen am Vorabend jeder Autobahnetappe
Bargeld für den Kozjak-Wasserfall (nur Bargeld) vor der Abfahrt
Wetterprognose neu abrufen — die Werte ab dem 31. August sind noch weich täglich
Beim Camping Brunner nach der Millstätter See Inclusive Card fragen bei der Ankunft
Burg Hohenwerfen: Wohnmobil-Parken bestätigen lassen, +43 6468 76 03 2. September

Route-Extras zusätzlich zur Bordausstattung

Gasadapter-Set für Slowenien · Urbana-Karte für Ljubljana, 2 €, oder kontaktlose Kreditkarte (kein Bargeld im slowenischen Bus) · Wanderschuhe für alle drei, feste Sohle für die nassen Stufen in den Klammen · Regenjacken und warme Sachen im Fahrerhaus, nicht im Heckstauraum — der Anreisetag hat 15,7 Grad und 75 Prozent Regenwahrscheinlichkeit · Warme Decke für die erste Nacht in Mauterndorf (1.100 m, Tiefstwert 11 Grad) · Badezeug und Handtücher für See, Fluss und den Mondsee-Stopp · Offline-Karten aufs Handy geladen (im Soča-Tal streckenweise kein Netz) · Zulassungsschein griffbereit für die slowenische Vignettenklasse · eine Warnweste pro Sitzplatz, im Fahrgastraum · Bargeld für Kozjak

Basis-Checkliste Fahrzeug

Landstromkabel mit CEE- und Schuko-Adapter, mindestens 15 Meter · Wasserschlauch mit Adaptern, nur für Trinkwasser · Abwasserschlauch · Ausgleichskeile · Warndreieck · Verbandskasten · Ersatzlampenset · Werkzeug und Ersatzsicherungen · Reifendruckprüfer · Toilettenzusatz · Vorzeltteppich, Campingstühle und Tisch · Stirnlampen · Erste-Hilfe-Set · Insektenschutz · Fahrräder mit Schlössern und Helmen


Offene Punkte

Das hier ist die Liste für die letzten Anrufe vor der Abfahrt. Alles darauf konnte in der Recherche nicht abschließend belegt werden.

Zuerst und wichtigstes

  1. Camping Grubhof, Stornosatz: Die genannte Staffel (45 % bei 11 Tagen Vorlauf) stammt aus der AGB-Fassung 12/2024 und ließ sich am 23.08.2026 nicht bestätigen — die aktuellen AGB liegen nur als nicht auslesbares PDF vor, dessen Metadatum auf den 29.01.2026 weist. Beim Anruf den Prozentsatz nennen lassen und schriftlich bestätigen.

Vor der Abfahrt prüfen

  1. Durchfahrtshöhe des Tunnels an der SS54 zwischen Cave del Predil und dem Predelpass — nirgends dokumentiert, bei 3,30 m relevant.
  2. Panovec-Tunnel bei Nova Gorica auf der 103 — keine Höhenangabe auffindbar.
  3. Zentralparkplatz Vintgar: ob er ein 7-Meter-Fahrzeug aufnimmt, steht nirgends. Sichere Variante ist der Shuttle ab Busbahnhof Bled.
  4. Baustellen A10 und A1 im September 2026 — die Meldungen stammen aus der Regionalpresse, die ASFINAG-Seite blockiert automatisierte Abrufe.
  5. Karawankentunnel Richtung Norden: ob die slowenische e-Vignette ihn abdeckt oder an der Mautstelle separat zu zahlen ist. Der Verordnungstext spricht für „abgedeckt”. 9 € vorsorglich einplanen.

Unterwegs klären

  1. Höhenschranken: Für keinen der fünf Plätze ist das Fehlen einer Schranke positiv belegt — es wird nirgends erwähnt, was kein Beweis ist.
  2. Maximallängen: Bei Mauterndorf, Šobec und Ljubljana Resort ist keine Fahrzeuglänge veröffentlicht, nur Flächen. Bei den gebuchten Kategorien (90 m², 100–130 m², 50–100 m²) sind 7,00 m praktisch unkritisch, aber unbelegt. Belegt ist die Grenze nur bei Camping Brunner (L unter 7,5 m) und über die Längenklassen bei Camp Liza.
  3. Camp Liza: Die Betreiber-Preisliste war am 23.08.2026 gesperrt (HTTP 403). Preise und Zonen stammen aus dem Abruf vom 29.07.2026.
  4. Camping Brunner: Die Preisliste 2026 ließ sich am 23.08.2026 nicht im Text auslesen. Preise und Längenklassen stammen aus dem Abruf vom 29.07.2026. Ein lokaler Extraktionsversuch wurde von der Werkzeugfreigabe abgelehnt.
  5. Zufahrt nach Kaning (Mühlenweg): Serpentinen auf 950 Meter, Eignung für 7 Meter nicht belegt. +43 664 910 88 25
  6. Strandbad Millstatt und Parkbad Döbriach: exaktes Saisonende Anfang September nicht veröffentlicht. +43 4766 2636-16 bzw. +43 664 833 8752
  7. Tarife der Linienschiffe ab Döbriach — nicht belegt.
  8. Millstätter See Inclusive Card: ob Camping Brunner Partnerbetrieb ist, steht nirgends.

Am Heimreisetag

  1. Burg Hohenwerfen: Kostenloses Parken auch für Reisebusse ist belegt, eine ausdrückliche Wohnmobil-Regelung fehlt. +43 6468 76 03
  2. Alpenseebad Mondsee, Eintrittspreise 2026: Die Preisseite der Gemeinde lieferte am 23.08.2026 HTTP 404. Die genannten Werte haben Preisstand 2025. +43 6232 2291
  3. Alpenseebad Mondsee, Parken mit sieben Metern: Ausgewiesen sind Pkw- und Busplätze; ob die kostenlosen Flächen ein 7-Meter-Fahrzeug aufnehmen, ist nicht belegt.
  4. Wassertemperatur Mondsee Anfang September — kein Messwert geholt.
  5. Ein Portalhinweis, die Rutschen im Alpenseebad seien wegen Niedrigwassers gesperrt, steht ohne Datum auf einer Tourismusseite und wird von der Gemeindeseite nicht bestätigt. Vermutlich ein Altbestand — vor Ort sichtbar.

Zur Prognose

  1. Die Wetterwerte für den 2. und 3. September stammen aus dem zehnten und elften Prognosetag. Sie sind Tendenz, keine Zusage.

Quellen

Die Fahrzeiten, die Wetterwerte und die neuen Ziele der Heimreise wurden am 23. August 2026 geholt. Wo Angaben aus der Fassung vom 29. Juli und 1. August 2026 unverändert übernommen wurden, steht es an der jeweiligen Stelle.

Neu am 23.08.2026 abgerufen: OSRM (alle elf Abschnitte) · Open-Meteo (sieben Orte) · auszeit-xl.at · sobec.si · camping.info (Šobec, Camp Liza) · ljubljanaresort.com · campingbrunner.at · falkensteinercamping.com · burg-hohenwerfen.at · gemeinde-mondsee.at · mondsee.salzkammergut.at · oeamtc.at · wko.at Kraftstoffpreise · kaernten.at Seetemperaturen · de.wikipedia.org · commons.wikimedia.org (Bilder)

Campingplätze und Buchungssysteme: sobec.si · camp-liza.com · liza.reservations.assistpro.eu · fidelityhotel.net · ljubljanaresort.com · campingbrunner.at · camping-brunnerv2.easybuchen.info · auszeit-xl.at · falkensteinercamping.com/de/grubhof

Portale: camping.info · pincamp.de · campingcard.com / ACSI · campercontact.com · avtokampi.si · promobil.de

Recht, Maut, Verkehr: oeamtc.at · adac.de · uradni-list.si · evinjeta.dars.si · amzs.si · promet.si · urbanaccessregulations.eu · ris.bka.gv.at · alpenpaesse.de · quaeldich.de

Orte und Aktivitäten: st.johann.at · bled.si · vintgar.si · blejski-grad.si · tnp.si · visit-trzic.com · soca-valley.com · kobariski-muzej.si · kobarid.si · ARSO Wassertemperatur Soča · visitljubljana.com · ljubljanskigrad.si · postojnska-jama.eu · kaerntentherme.com · terra-mystica.at · badehaus-millstaettersee.at · parkbad-doebriach.at · millstaettersee-schifffahrt.at · seeundberg.at · muehlenweg-kaning.at · burg-hohenwerfen.at · gemeinde-mondsee.at

Wetter, Klima, Preise: Open-Meteo.com (Prognose, CC BY 4.0) · kaernten.at · wko.at · schulferienkalender.at

Routing: OSRM, Pkw-Profil als Ausgangswert, Aufschlag 25 % nach dem Fahrzeugprofil

Bilder: Alle Fotos stammen von Wikimedia Commons und stehen unter freien Lizenzen (CC0, CC BY, CC BY-SA). Urheber und Lizenz stehen jeweils unter dem Bild. Die Bilder werden direkt von Wikimedia geladen und nicht auf diesem Server gespeichert.

Wetterdaten: Open-Meteo.com, CC BY 4.0


Was sich gegenüber der letzten Fassung geändert hat

Die Reise endet drei Tage früher. Statt am Sonntag, 6. September, geht es am Donnerstag, 3. September, nach Hause. Aus 12 Nächten werden 9, aus 13 Tagen werden 10.

Frühere Fassungen: Fassung 1 vom 1. August 2026